Preußen, zwei Erinnerungs-Kriegsdenkmünzen 1863, für Kämpfer und für Nichtkämpfer, Befreiungskriege
Bronze, Eisen. Zwei Erinnerungs-Kriegsdenkmünzen 1863 für die Teilnehmer der Befreiungskriege 1813 bis 1815. 1) Erinnerungsmedaille zum 17. März 1863 für Kämpfer, Bronze, Vorderseite mit dem Kopf des Königs nach links, Umschrift „FRIEDR. WILHELM III KÖNIG V. PREUSSEN“, unten geschwungenes Schriftband „1813 1814 1815“ auf gekreuzten Lorbeerzweigen, Rückseite mit preußischer Königskrone über dem verschlungenen Monogramm „WR“, darunter Lorbeer- und Eichenzweig, Umschrift „DEN 17 MÄRZ 1863“, Kugelöse mit Tragering. D. 2,9 cm, G. 12 g. 2) Münze 1863 für Nichtkämpfer, gleiche Prägung in geschwärztem Eisen, Kugelöse mit Tragering, am Band mit hellbeigen Kanten und Streifen in Orangegelb, Schwarz und Hellbeige. D. 2,9 cm, G. 13 g.
König Wilhelm I. von Preußen stiftete die Erinnerungs-Kriegsdenkmünze am 17. März 1863 zum 50. Jahrestag der Befreiungskriege für die noch lebenden Teilnehmer der Feldzüge von 1813, 1814 und 1815 als erneutes Zeichen der Anerkennung. Die Kämpfer erhielten diese Veteranenauszeichnung in Bronze, die Nichtkämpfer in geschwärztem Eisen und die Damen des Luisenordens in poliertem Stahl. Auch die Bänder unterscheiden sich: Beim Kämpferband liegt der schwarze Rand außen, beim Nichtkämpferband der weiße, dazwischen wechseln goldgelbe, schwarze und weiße Streifen. Die Vorderseite zeigt das Bildnis Friedrich Wilhelms III., das gekrönte Monogramm der Rückseite nennt den Stifter Wilhelm I. Kämpfer und Nichtkämpfer werden auch als Kombattanten und Nichtkombattanten bezeichnet. Im Ordenskatalog OEK ist die Kämpferausführung unter der Nummer 1922 verzeichnet.