80. Auktion


Los 418
Limit: 5000 €

Lego Jubiläumsgoldstein und Anstecknadel 1x1, 585er Gelbgold, von der Lego GmbH verliehen, in Etuis

585er Gelbgold. Aus dem Besitz eines langjährigen Mitarbeiters der Lego GmbH, verliehen der Stein zum Dienstjubiläum, die Nadel für Verdienste im Unternehmen. 1) Goldener Lego-Stein, auch Goldstein: acht zylindrische Noppen auf der Oberseite, Unterseite mit drei Röhren in klassischer Lego-Bauweise, in denselben Abmessungen wie der Lego-Stein 2x4 aus Kunststoff, auf einer Längsseite rechteckige Feingehaltspunze. In zugehöriger blauer Kunststoffschatulle mit blauer Samteinlage und im Deckel geprägtem „LEGO“-Firmenlogo. Altersgemäß guter Zustand, die Stoffbespannung der Schatulle auf der Innenseite mit dem „LEGO“-Schriftzug gelöst und nur eingelegt, leichte Patina. 32x16x11 mm (BxTxH), G. 25,5 g. 2) Anstecknadel in Form eines Steins 1x1 mit einer Noppe, Grundfläche matt, Rückseite offen mit einer Röhre, auf dem Rückseitenrand gepunzt „585“ und „P.KL“ für den Kopenhagener Juwelier Povl Klarlund, lange Nadel mit Verschlusshülse. Im weißen Etui mit goldfarbener Deckelprägung „POVL KLARLUND“. Altersgemäß guter Zustand. Stein der Nadel 7x7x5 mm (BxTxH), G. 2,5 g (mit Verschluss).

Die Lego Gruppe geht auf die Werkstatt des Tischlers Ole Kirk Christiansen zurück, der 1932 in Billund mit der Herstellung von Holzspielzeug begann; der Firmenname entstand 1934 aus dem dänischen „leg godt“ (spiel gut), und 1958 ließ das Unternehmen den Klemmbaustein mit Röhren an der Unterseite patentieren, dessen Bauart der klassische Achtnoppenstein bis heute trägt. Ab 1979 vergab Lego Steine aus 14-karätigem Gold an ausgewählte Handelspartner und an Mitarbeiter mit 25 Dienstjahren; nachdem die Zentrale in Dänemark die Auszeichnung von Handelspartnern untersagt hatte, gingen die verbliebenen Exemplare an Mitarbeiter, die ein Jubiläum feierten, und wie viele Jubiläumssteine es je gab, hat das Unternehmen nie bekannt gegeben. Unter Lego-Sammlern gilt der goldene Stein als „Heiliger Gral“. Weit seltener als der Stein ist die Anstecknadel: Selbst unter Kennern goldener Lego-Steine war eine solche Auszeichnung kaum bekannt, und auf dem Auktionsmarkt ist bislang nur ein weiteres Exemplar nachweisbar. Die Anstecknadel, ein Ansteckpin in Form des Steins mit einer Noppe, entstand im Auftrag von Lego beim Kopenhagener Juwelier Povl Klarlund (1917 bis 2008); Klarlund, geboren in Ramme bei Lemvig, Uhrmacher und Unternehmensgründer, eröffnete 1947 ein Uhren- und Schmuckgeschäft an der Kopenhagener Vesterbrogade, ab 1969 kam ein Geschäft an der Einkaufsstraße Strøget hinzu; das heute in der Østergade 22 ansässige Haus Klarlund wurde 1989 an Axel Pitzner verkauft und 2023 von Bucherer übernommen.


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