Feuerwehr-Ehrenzeichen 2. Stufe im Verleihungsetui, 1936–1945
Deutsches Feuerwehr-Ehrenzeichen 2. Stufe aus der Zeit des Dritten Reichs, gestiftet 1936. Versilbertes Buntmetall in Form eines gleicharmigen, weiß emaillierten Kreuzes, die Kreuzarme mit rot emaillierten Flammenzungen belegt. Im Zentrum ein rundes Medaillon mit schwarz emailliertem Hakenkreuz. Hinter dem Kreuz ein durchbrochener Reif mit umlaufender Inschrift "FÜR VERDIENSTE IM FEUERLÖSCHWESEN". Oben angelöteter Tragering. Rückseitig glatt. Im zugehörigen schwarzen Verleihungsetui mit weißer Seideneinlage im Deckel und schwarzer Bettung. Auszeichnung mit klarer Emaille und unbeschädigter Versilberung, Etui mit leichten Gebrauchsspuren. H 56 mm (mit Tragering), B 43 mm.
Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wurde am 22. Juni 1936 durch Reichsinnenminister Wilhelm Frick gestiftet und am 30. Januar 1938 in seiner endgültigen Form durch Adolf Hitler neu geregelt. Die 2. Stufe wurde an Angehörige der Feuerwehren für eine ununterbrochene 25-jährige Dienstzeit verliehen. Hergestellt wurde die Auszeichnung von verschiedenen Münzanstalten und Ordensherstellern, darunter die Deutsche Münze in Wien. Die Produktion lief bis Kriegsende 1945.