Wehrmacht-Maskenbrille im Etui mit Sanitätsmaterial, datiert 1941
Metall, Glas, Textil, Gummi. Konvolut aus Wehrmacht-Sanitätsausrüstung: 1) Maskenbrille (Gasmaskenbrille) mit runden Korrektionsgläsern und Elastikschleife, im feldgrauen Blechetui mit Aufschrift „Masken-Brille" und beiliegender Gebrauchsanweisung. 2) „Reform"-Arterien-Abbinder in Originalverpackung. 3) Verbandpäckchen der Firma Lohmann K.-G., Fahr/Rh., datiert 1941. 4) Zwei Verbandpäckchen, datiert 1941, bezeichnet „im Dampf (120°) entkeimt". 5) Weiteres Sanitätsmaterial der Firma Kipping GmbH, Dresden. Gut erhaltenes, vollständiges Sanitätskonvolut. Etui 13×4,5×1,7 cm.
Die Maskenbrille wurde ab 1934 bei der Wehrmacht eingeführt und ermöglichte Brillenträgern das Tragen der Gasmaske. Anstelle konventioneller Bügel besitzt sie eine Elastikschleife, die unter der Gasmaskenhaube Platz findet. Die beiliegenden Verbandpäckchen der Firma Lohmann in Fahr am Rhein sind auf 1941 datiert und dampfsterilisiert. Vollständige Sanitätskonvolute dieser Art sind selten erhalten.