Konvolut von fünf Bajonetten mit Jäger-Extraseitengewehr und Mauser-Exportbajonetten für Brasilien
Stahl, Holz, Hirschhorn, Messing und Leder. Konvolut bestehend aus fünf Bajonetten: 1) Französisches Nadelbajonett Modèle 1886 (Épée-Baionnette) mit Messinggriff und kreuzförmigem Klingenquerschnitt für das Lebel-Gewehr. 2) Extraseitengewehr des Dritten Reiches für Jägereinheiten mit Hirschhorngriff, Parierstange und Griffende aus Zink. 3) Seitengewehr 98/05 ohne Scheide. 4)–5) Zwei deutsche Mauser-Exportbajonette für Brasilien (M1908) mit Lederscheiden und Messingbeschlägen, beide auf dem Klingenansatz bezeichnet „WEYERSBERG KIRSCHBAUM & Cie SOLINGEN" (WKC). L. 40–65 cm.
Bitte besichtigen. Das vorliegende Konvolut vereint fünf Blankwaffen aus drei Nationen und verschiedenen Epochen. Das Extraseitengewehr für Jägereinheiten war ein Paradestück der Gebirgsjäger- und Jägertruppen des Dritten Reiches mit dem charakteristischen Hirschhorngriff. Die Parierstange und das Griffende aus Zink deuten auf eine späte Fertigung hin. Die beiden Mauser-Exportbajonette (Modell 1908) wurden in Deutschland für die brasilianische Armee gefertigt und tragen die typischen Lederscheiden mit Messingbeschlägen. Weyersberg Kirschbaum & Cie (WKC) in Solingen war einer der bedeutendsten Hersteller deutscher Blankwaffen und produzierte neben Militärbajonetten auch Exportwaffen für Südamerika. Das französische Nadelbajonett Modèle 1886 mit seinem unverwechselbaren vierkantigen Klingenquerschnitt war die Standardstichwaffe des französischen Infanteristen im Ersten Weltkrieg.